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In der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus kommt seit kurzem ein neuer C-Bogen zum Einsatz. Damit können während der OP in Echtzeit strahlungsarme und hochauflösende Aufnahmen von jeder beliebigen Körperstelle gefertigt werden, ohne die operierte Person neu lagern zu müssen. Von dieser hohen Flexibilität profitieren nicht zuletzt Patientinnen und Patienten höheren Lebensalters sowie das OP-Team.

C-Bögen gehören nicht allein in der Amalie schon lange zum Gerätepark im Operationssaal und werden beständig weiter entwickelt. Der Name dieser mobilen Röntgengeräte leitet sich aus ihrer geschwungenen Form eines „C“ ab.  Der in der Amalie jetzt neu eingesetzte C-Bogen bedient ein breites Anwendungsspektrum unter anderem in der Orthopädie und Unfallchirurgie und verfügt über modernste Flachdetektor-Technologie. Diese ermöglicht strahlungsarme und detailreiche Aufnahmen von Weichteilgewebe und Knochenstrukturen der zumeist älteren Patientinnen und Patienten in Echtzeit. So erlangt die Operateurin oder der Operateur während des Eingriffs eine optimale Kontrolle über das Operationsfeld. Der C-Bogen ist äußerst kompakt gebaut und kann dank seiner mobilen Unterkonstruktion und der Möglichkeit zur Rotation auch an schwer erreichbaren Körperregionen schnell zum Einsatz kommen.

Die Finanzierung des neuen C-Bogens in Höhe von 130.000 Euro ist durch die Stiftung Zukunft Amalie mithilfe der Agnes Gräfe Stiftung, der G. u. L. Powalla Stiftung sowie der Adalbert Zajadacz Stiftung ermöglicht worden.

Dr. Olaf Pingen, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus: „Im Namen der Mitarbeitenden der Klinik und der uns anvertrauten Patientinnen und Patienten bedanke ich mich sehr herzlich für diese Investition in modernste OP-Technik, die die Patientensicherheit im OP nochmals erhöht und unseren Anspruch an eine bestmögliche Patientenversorgung unterstreicht.“     

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